Fest der Kulturen der einen Welt 2006  - Bericht


Sonne, Samba, Super-Sause

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Besucher wurden vom Sambazillus angesteckt

Am vergangenen Sonntag fand auf dem Ratinger Marktplatz das Internationale Fest der Kulturen der einen Welt statt. Der Integrationsbeauftragte Franz Naber und seine beiden Mitarbeiter Karlheinz Rösnick und Hartmut Meyer hatten es wieder einmal geschafft, den interessierten Besuchern zu zeigen, wie vielfältig und bunt eine friedliche Welt sein kann.

In Zusammenarbeit mit den ausländischen Vereinen und den Arbeitskreisen der Agenda 21 hatte er wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt. Rings um den Platz waren Pavillons aufgebaut, in denen landestypische Speisen aus der Türkei, den Philippinen, aus Spanien, Afrika, Griechenland, Serbien und Russland angeboten wurden. Die Mitglieder der verschiedenen Arbeitskreise der Agenda 21 informierten die interessierten Besucher mit vielen Fotografien und Schautafeln über Hilfsprojekte, die sie in Europa, Afrika, Südamerika und Asien mit großem persönlichen Engagement begleiten. Die Vorteile des Kaufs fair gehandelter Waren sowohl für die Produzenten in Entwicklungs- und Schwellenländern wie auch die Verbraucher in den westlichen Industrieländern wurden anschaulich dargestellt. 

Das Bühnenprogramm bot ebenfalls für jeden Geschmack etwas: musikalische, tänzerische und folkloristische Impressionen aus Griechenland, den Philippinen und der Türkei. Eine besondere Augenweide waren die bunt und aufwändig kostümierten Tänzerinnen aus Mexiko und die Kindertanzgruppen aus Sri Lanka und Serbien. Mit dabei waren auch die Deutschen Meister im Breakdance, ‚Never out of Style’, deren vier Mitglieder mit kraftvoll-geschmeidigen und artistischen Bewegungsabläufen das Publikum in Atem hielten. Die Trommelgruppe ‚Sambazillus’ heizte dem Publikum mit Samba/Reggae-Rhythmen tüchtig ein, wie auch ‚Senjam’, eine Formation mit überwiegend senegalesischen Musikern, die Reggae und Bluesrock vom Feinsten boten. 

Bürgermeister Harald Birkenkamp und Ziya Kalin machten in ihren kurzen Grußworten deutlich, wie wichtig der offene Dialog zwischen den Kulturen für ein friedliches Miteinander  ist. In Ratingen sei dies offensichtlich gelungen.

Franz Naber, der Integrationsbeauftragte, freute sich besonders über den schönen Sonnentag und meinte augenzwinkernd, dass die Gebete von Christen, Moslems, Juden, Buddhisten und Hindus sicher geholfen haben, diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Teilnehmer und Besucher zu machen.


 

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